Bild 1: Exemplarisches Raman Image. Hier dargestellt ist die Matrix eines nitrid-gebundenen Silizium Carbid Werkstoffes.
Bild 2: Mit dem neuen blauen Laser soll das Verhalten von Feuerbeton während dem Abbinden untersucht werden.
Bild mit KI generiert
Wissenschaftsförderung
Die Alexander Tutsek-Stiftung unterstützt Raman-System am WesterWaldCampus im Bereich Zementforschung.
Am 17. Juli 2025 wurde am WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz die von der Alexander Tutsek-Stiftung unterstützte Erweiterung des Raman-Systems feierlich eingeweiht. Dank der Förderung konnte das bestehende System um einen neuen blauen Laser (405 nm) und ein darauf abgestimmtes hochauflösendes Spektrometer erweitert werden. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Analysetechnik im Bereich der Zementforschung.
Zur Einweihungsfeier erschienen hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft, darunter Wolfgang Letschert, Bürgermeister der Stadt Höhr-Grenzhausen, Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, sowie Dr. Jörg Garbrecht, Direktor der Alexander Tutsek-Stiftung. Sie alle würdigten in ihren Dankesreden die Bedeutung dieser Investition für die regionale Forschungslandschaft. Den Rahmen der Veranstaltung bildete ein Fachvortrag von Johannes Kehren, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Koblenz, der die technischen Möglichkeiten und Forschungsperspektiven des erweiterten Systems anschaulich erläuterte.
Die neue Ausstattung verbessert die Messmöglichkeiten mit der Raman-Spektroskopie für die Zementforschung erheblich. Besonders in der Erforschung des Abbindeverhaltens von Zement ergeben sich neue Möglichkeiten, da bisherige Störsignale deutlich reduziert werden können. Die Forschenden am WesterWaldCampus erwarten durch das Upgrade der Messtechnik neue Einblicke, die zur Weiterentwicklung von Feuerbetonen beitragen.
Der WesterWaldCampus der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen forscht und lehrt im Bereich Werkstofftechnik Glas und Keramik. Die Einrichtung arbeitet eng mit der Industrie zusammen und ist ein wichtiger Standort für anwendungsorientierte Materialforschung in Deutschland.