Wissenschaft
Förderungen

Im Bereich der Wissenschaft fördert die Alexander Tutsek-Stiftung vor allem die Forschung, Lehre und Ausbildung in den Ingenieur- und Materialwissenschaften. Der Schwerpunkt der Fördermaßnahmen liegt dabei in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden. Damit diese Fächer kein Randgebiet an den Technischen Universitäten werden und um sie für Studierende attraktiver zu machen, werden Universitäten und innovative Forschungsprojekte finanziell unterstützt.

Auch die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten und die Möglichkeit, jungen Menschen durch finanzielle Unterstützung eine starke und nachhaltige Fokussierung auf ihre Ausbildung zu ermöglichen, ist für die Alexander Tutsek-Stiftung eine fortlaufende Aufgabe.

FÖRDERUNG VON FORSCHUNG UND LEHRE

Im Bereich der Wissenschaft fördert die Alexander Tutsek-Stiftung vor allem die Forschung und Lehre in den Ingenieur- und Materialwissenschaften. Diese nutzen das in den Naturwissenschaften gewonnene Wissen für unser tägliches Leben und tragen einen wichtigen – häufig übersehenen – Teil zum technischen Fortschritt der Gesellschaft bei. Der Schwerpunkt der Fördermaßnahmen liegt auf der Grundlagen- und angewandten Forschung in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden. Diese Fächer, die wichtige Erkenntnisse für andere Teilgebiete der Ingenieurwissenschaften liefern, werden in der allgemeinen Förderung immer mehr zu Gunsten „moderner“ Fachgebiete vernachlässigt. Damit sie kein Randgebiet an den Technischen Universitäten werden und um sie für Studierende attraktiver zu machen, werden Universitäten und innovative Forschungsprojekte finanziell unterstützt. So vergibt die Alexander Tutsek-Stiftung seit vielen Jahren zur Förderung größerer Forschungsprojekte Promotionsstipendien u. a. an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, der Universität Koblenz und der Technischen Hochschule Augsburg. Sie unterstützt die Anschaffung von hochwertigen Geräten und finanziert sonstige für die Lehre notwendige Ausstattungen.

FÖRDERUNG DES NACHWUCHSES

Die Förderung eines breiten Nachwuchses von Fachkräften und Ingenieur*innen ist für die Alexander Tutsek-Stiftung eine fortlaufende Aufgabe. Dabei geht es vor allem um die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten und die Möglichkeit, jungen Menschen durch finanzielle Unterstützung eine starke und nachhaltige Fokussierung auf ihre Ausbildung zu ermöglichen. Stiftungsgelder für die Ausbildung in speziellen Berufsfeldern erhalten nicht nur Studierende an Universitäten, sondern auch Fachhochschüler*innen und Fachschüler*innen. In diesem Rahmen vergibt die Stiftung in großem Umfang Stipendien sowie Preisgelder für herausragende Leistungen und soziales Engagement. An der Technischen Universität München vergibt sie seit 2019 jährlich 40 Deutschlandstipendien an Studierende in naturwissenschaftlichen Fächern.

PROJEKTE (AUSWAHL)

Technische Hochschule Augsburg

ECO-CMC: Forschungsförderung für nachhaltige CMCs

Das seit 2023 durch die Alexander Tutsek-Stiftung geförderte Projekt ECO-CMC (=Ceramic Matrix Composites, bzw. Keramische Matrix-Verbundwerkstoffe) widmet sich der Entwicklung ressourcenschonender Materialien und setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Technologien.

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ETH Zürich

Förderung eines Powder Processing Lab

An der ETH Zürich ermöglicht die Alexander Tutsek-Stiftung mit ihrer Förderung den Aufbau eines „Powder Processing Lab“. Die neuen Laborräume sind integraler Bestandteil des überarbeiteten Bachelor-Studiengangs in Materialwissenschaft und -technik, in dem einige der traditionellen Frontalvorlesungen durch „praktische“ Projekte ersetzt werden sollen.

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Technische Universität München

Vergabe von Deutschlandstipendien

Seit Oktober 2018 vergibt die Alexander Tutsek-Stiftung an der Technischen Universität München jährlich 30 – seit 2022 jährlich 40 – Deutschlandstipendien von denen zwei Drittel für die Studiengänge Chemieingenieurwesen (B.Sc. + M.Sc.) Ingenieurwissenschaften (B.Sc.) und Maschinenbau & Management (M.Sc.) bestimmt sind.

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Universität Koblenz-Landau, Fachhochschule Höhr-Grenzhausen

Umfangreiche Forschungsförderung

2016 hat die Alexander Tutsek-Stiftung ein umfangreiches Förderprojekt initiiert: seitdem unterstützt sie verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge im Bereich Materialwissenschaften/Keramik. Die hohe Anzahl an Bildungseinrichtungen in Höhr-Grenzhausen/Koblenz unter der Dach-Organisation Bildungs- und Forschungszentrum Keramik (BFZK e.V.) ermöglicht es der Stiftung, gemäß ihrem Auftrag den Nachwuchs in diesem Bereich auf verschiedensten Ausbildungsniveaus zu stärken.

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Museum für Naturkunde, Universität Freiburg

Förderung eines Mineralogischen Lehrkoffers

Seit 2014 unterstützt die Alexander Tutsek-Stiftung finanziell die Entwicklung und Produktion eines Mineralogischen Lehrkoffers für den Schulunterricht. Der Mineralogische Lehrkoffer macht in fünf verschiedenen Modulen über konkrete Experimentieranleitungen aber auch über spielerisches Herangehen anhand von Mineralen und Gesteinen naturwissenschaftliche Konzepte und Phänomene nicht nur sichtbar, sondern erlebbar.

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Wissenschaft
Förderanfragen

Bevor Sie ein Projekt zur Förderung einreichen, prüfen Sie bitte, ob es den Förderbereichen der Stiftung entspricht.

 

Die Förderschwerpunkte der Alexander Tutsek-Stiftung sind:

Wissenschaft
Ingenieur- und Materialwissenschaften mit dem Fokus auf Grundlagen- und angewandte Forschung in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden.

Das Innovationspotential, die Nachhaltigkeit, sowie die Originalität der eingereichten Projekte sind wichtige Kriterien.

Wir bitten um Verständnis, dass nur Förderanfragen, die über das Formular auf der Website eingereicht werden, bearbeitet werden.

Es gibt drei Förderprogramme:

  1. Institutionelle Förderung: Forschungsprojekte, Promotionen, Postdocs, Deutschlandstipendien
  2. Individuelle, kleine Förderung von Recherche- und Forschungsprojekten
  3. Förderung für den Besuch von Fachkonferenzen und Messen im Feuerfest‑ und Hochtemperaturbereich.

Zusage/Absage
Die Bewilligung von Fördermitteln erfolgt in Form einer schriftlichen Förderzusage. Bei größeren Projekten wird ein Fördervertrag geschlossen. Im Falle einer Absage werden Sie ebenfalls schriftlich benachrichtigt.

Kontakt für Rückfragen
Falls Sie Fragen zu Förderungen haben, wenden Sie sich bitte nur schriftlich an Barbara Kunze (b.kunze@atstiftung.de).

Institutionelle Förderung

Über institutionelle Förderanträge wird einmal im Quartal entschieden. Stellen Sie daher ihren Antrag rechtzeitig vor dem gewünschten Projektbeginn.

(1) ANTRAG: Institutionelle Förderung

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    Neues Wissenschafts­förderprogramm

    Neue individuelle Förderung bis zu 5.000 EUR von Recherche- und Forschungsprojekten oder Förderung für den Besuch von Fachkonferenzen und Messen im Feuerfest‑ und Hochtemperaturbereich.

    Wir unterstützen Masterstudierende, Promovierende und Postdocs, die sich im Bereich Feuerfesttechnik, Materialwissenschaften, Werkstofftechnik, Verfahrenstechnik, Chemie, Metallurgie oder Hochtemperaturprozesse weiterqualifizieren möchten. Mit unserer neuen individuellen Förderung ermöglichen wir die Durchführung von kleinen Forschungsprojekten oder die Teilnahme an internationalen Konferenzen, Fachmessen und Workshops, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs besonders relevant sind.

    Unterstützend gefördert werden:

    • Teilnahmegebühren für Konferenzen, Messen und Fachveranstaltungen
    • Präsentationsformate wie Poster oder Vorträge (nach Bedarf)
    • Reise- und Übernachtungskosten – Zuschuss

    Unser Ziel ist es, jungen Wissenschaftler*innen den Zugang zu den wichtigsten internationalen Plattformen zu erleichtern, Forschung sichtbar zu machen, Netzwerke aufzubauen und den Austausch zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrie nachhaltig zu stärken.

    Vergabe jeweils zum Monatsende

    Interessierte Studierende und Promovierende können sich ab sofort für die Förderung über den Förderantrag auf der Website bewerben.

    (2) ANTRAG: Teilnahme an Fachkongressen, Messen, Workshops

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      Hinweis: Antragstellung mind. 2 Monate vor Reisebeginn

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      (3) ANTRAG: Individuelle Förderung von Recherche- und Forschungsprojekten

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